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Norden


Nördlich des Flughafens Zürich

Der Norden wird seit jeher durch Landungen und Abflüge auf den beiden Pisten 16/34 und 14/32 beeinflusst.

Pistensystem am Flughafen Zürich

Zu beurteilende Situation

Der Norden des Flughafens wird schon seit jeher durch Landungen und Starts auf und von den beiden Pisten 13/34 und 14/32 belastet. Einzelne Liegenschaften in den Gemeinden Niederhasli und Oberglatt sind zudem durch Starts von der Piste 28 belastet. Entwicklungen der letzten Jahre haben an diesem Umstand nichts Grundlegendes geändert.

Aktueller Stand der Abarbeitung der Entschädigungsbegehren im Norden des Flughafens Zürich

Anzahl eingegangene Forderungen Erledigt Erledigungsquote
4'280 2'400 56%

Gerichtliche Leitentscheide

Unvorhersehbarkeit per 01.01.1961 gilt generell
Das Bundesgericht (BGer) hat in Bezug auf Grundstücke in Oberhasli entschieden (BGE 123 II 481 E. 7b), dass die Einwirkungen aus dem Betrieb des Flughafens Zürich ab 1961 als voraussehbar gelten. Mit Urteil vom 18. März 2016 (BGE 142 II 128) hat das Bundesgericht (BGer) den 1. Januar 1961 als Stichtag für die Vorhersehbarkeit auch für den Südanflugbereich des Flughafens (als letztes noch strittiges Gebiet) bestätigt. Für eine Lärmentschädigung infolge übermässigen Fluglärms ist somit für Forderungssteller aller Flughafenregionen erforderlich, dass das Grundstück vor dem 1. Januar 1961 erworben wurde (bzw. sich bereits vor dem 1. Januar 1961 im Familienbesitz befunden hatte).

Aktuelle Einschätzung

Betreffend den Norden sind noch verschiedene Fragen offen. Dazu laufen entsprechende Pilotverfahren in Oberglatt und Höri. Eindeutig geklärt ist jedoch, dass Grundeigentümer, die ihre Liegenschaft nach dem 1. Januar 1961 erworben haben, grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Lärmentschädigung haben. Zudem sind mögliche Überflüge eindeutig verjährt. Deshalb empfiehlt die Flughafen Zürich AG allen Forderungsstellern, die ihr Eigentum erst nach dem 1. Januar 1961 erworben haben ihr Begehren zurückzuziehen.
Bei Forderungen aus durch Starts von der Piste 28 belastete Liegenschaften mit einer mit Rümlang vergleichbaren Lärmbelastung ist davon auszugehen, dass diese grundsätzlich verjährt sind und daher keine Entschädigung (mehr) geltend gemacht werden kann (vgl. dazu die Informationen zum Westen).

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